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Sie haben Hochkonjunktur: die Herzen. In allen Variationen begegnen sie einem. Auf Postkarten, auf dem T-Shirt, in Blumensträußen, sogar an Hauswänden habe ich sie schon entdeckt. Bei Hochzeiten schmücken sie oftmals als Luftballons diesen besonderen Tag. Aber auch in Zeiten der Trauer und des unfassbaren Leides drücken sie eine irgendwie ohnmächtige Form der Menschlichkeit aus. Von der Liebe sollen sie erzählen. Manchmal sogar nur noch die Liebe beschwören. Ehrliche, unverfälschte und bedingungslose Liebe. Sie mögen kitschig anmuten. Aber mit diesen Herzen wollen viele Menschen durchaus eine tiefe Sehnsucht ausdrücken. Wonach? Vielleicht nach einer Welt, in der es auf keinen Fall herzlos zugehen soll. Vielleicht, um einen Traum von vollkommener Liebe zu träumen, in dem es keine Beziehungsprobleme, keine Zwielichtigkeitenund auch keine Kurzlebigkeit gibt. Eigentlich sollen sie ausdrücken, dass wir selbst ein wenig anders, besser und eben fast wie neu sein könnten, wenn wir die Liebe dauerhaft bei uns beherbergen könnten.

Einige Leute wollten ihre Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berührte; aber seine Jünger fuhren sie an und wollten sie wegschicken. Als Jesus es bemerkte, wurde er zornig und sagte zu den Jüngern: „Laßt die Kinder doch zu mir kommen und hindert sie nicht daran; denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen. Ich versichere euch: Wer sich Gottes neue Welt nicht schenken läßt, wie ein Kind, wird niemals hinein kommen.“Dann nahm er die Kinder in die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

Die Stadthalle ist vollbesetzt. Ein berühmter Pianist verzaubert die Zuhörer mit seiner Kunst. Nach etwas mehr als einer Stunde folgt erst einmal eine Pause.

jemanden richtig zu trösten ist eine hohe Kunst! Weniger eine Kunst des Verstandes als unseres Herzens. Wer schon einmal versucht hat, jemanden zu trösten, der wahrhaft untröstlich ist, kennt das Gefühl der eigenen Ohnmacht gut. Worte versagen. Gesten bleiben unbeholfen. Und doch kommt es ohne Worte und Gesten nicht aus. Vielleicht ist es aber gerade das Unzulängliche und Hilflose, das den wahren Trost kennzeichnet.

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei Erntedank denke ich klassisch an dicke Kohlköpfe, rote Äpfel, gefüllte Truhen und Supermarktregale. Aber Gott hat mir noch mehr geschenkt: auch meine Familie und Freunde und 8760 Stunden im Jahr – viel Zeit. Und alle haben sie: ob krank oder gesund, gestresst oder gelangweilt: 8760 Stunden – nicht mehr und nicht weniger. Was macht man mit so viel Zeit? Wie nutzt man sie? Wie nutzen Christen 8760 Stunden? In Matthäus 5,14- 16 gibt es dazu eine klare Anweisung:

„Ich weiß nicht, wohin mich Gott führt, aber ich weiß, dass er mich führt“ – so sagte es einmal der deutsche Schriftsteller und Seefahrer Gorch Fock. Mir kam dieser Satz in Erinnerung, als ich das Bibelwort gelesen habe: „Die Wege des Herrn sind richtig und die Gerechten wandeln darauf, aber die Übertreter kommen auf ihnen zu Fall“ (Hosea 14, 10).

Mein Terminkalender ist voll. Der Tag ausgebucht. Da ist mein Beruf, der mich in Anspruch nimmt. Frau und Kinder wollen auch manchmal etwas Zeit mit mir verbringen. Und abends sind da auch noch ein paar Termine. Einige Dinge muss ich vorab schon streichen: das gemeinsame Abendessen mit der Familie, der Gang ins Kino, den ich mit meiner Frau geplant hatte.

Es ist wohl das berühmteste Loblied auf die Freundschaft:

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, auch wenn die ganze Welt zusammen fällt.“

Aufeine glückliche Ehe könnte es genauso gesungen werden wie auf eine Familie, in der wir Geborgenheit finden. Sich fallen lassen können, ohne Maske ausdrücken, was in uns vorgeht; sich verspielt und albern verhalten können genauso wie todernst und gesammelt – gute Beziehungen leben von solchem Wechselspiel. Sie halten „wenn auch die ganze Welt zusammen fällt“.

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Tageslosung

Tageslosung von Mittwoch, 20. März 2019
Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.
Jesus spricht: Wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

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Trost

Liebe Leserinnen und liebe Leser, der Apostel Paulus schrieb vor ca. 2000 Jahren an die Gemeinde in Korinth folgende Zeilen: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsalsind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.“ ( 2.Kor. 1:3-4).

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