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Bald ist Ostern! - Gestern gab es noch einen Western im Fernsehen, mit Mord und Totschlag. Morgen aber siegt das Leben über den Tod. Jesus Christus ist auferstanden! Darum feiern wir Ostern. Das Schöne  dabei: der Western ist bloß ein Film. Nichts ist echt. Alles nur gespielt. Das Blut ist nur Tomatenketchup. Zum Glück. Aber Ostern ist real. Alles ist echt. Das Grab ist leer. Die Verzweiflung vorbei. Der Tod ist besiegt. Das Leben beginnt. Zum Glück!

Diese Freude über Ostern erfüllt Paulus. Davon schreibt er den Korinthern. Die hatten zu viele Western gesehen. Natürlich nicht wirklich, es gab ja noch kein Fernsehen. Aber ihr Kopfkino kannte nur Rufmord und Totschlag-Argumente. Und ihre Erfahrung gab ihnen scheinbar recht. All das Unrecht, der Krieg, die Katastrophen. „Es gibt keine Auferstehung der Toten!“ So fassten das einige unter ihnen zusammen. Paulus hält dagegen: „Wenn die Toten nicht auferstehen, dann ist auch Christus nicht auferstanden. Wenn aber Christus nicht von den Toten auferweckt wurde, ist euer Glaube nichts als Selbstbetrug, und ihr seid auch von eurer Schuld nicht frei.“ An Jesus wollen die Korinther schon glauben. Dieser Jesus scheint gut zu sein für ein bisschen mehr Gottvertrauen, für ein bisschen mehr Frieden. Nur mit der Auferstehung haben sie Probleme. Genau wie die Jünger am Ostermorgen. Und wie viele Menschen heute. Paulus sagt: Das macht keinen Sinn! „Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen.“ Es geht nicht einfach nur um ein bisschen mehr Hoffnung und Lebenshilfe. Wenn das zum Schluss übrig bleibt, sind die Christen betrogene Leute. Dann lieber mit dem Realitätssinn aller Lebenserfahrung ein ehrlicher Atheist sein. Aber die Erfahrung täuscht! Es ist alles echt. Das Blut am Kreuz ist echt. Jesus stirbt. Mord und Totschlag auf Golgatha. Sein Tod ist echt. Aber das ist nicht das Ende. Denn auch die Auferstehung ist echt. Und sie bedeutet den Sieg über den Tod! Darum folgt bei Paulus ein Fanfarenstoß der Osterbotschaft: „Tatsächlich aber ist Christus als Erster von den Toten auferstanden. Darum können wir sicher sein, dass auch die übrigen Toten auferweckt werden.“

Ostern ist nichts für den Kinosessel. Ostern geht das Leben an. Sie dürfen Gott beim Wort nehmen. Das Wort vom Kreuz und der Osterjubel haben denselben Autor. Martin Luther sagte über das Osterevangelium: „So mächtig ist dies Wort, dass eher Gott untergehen müsste als dass dies Wort untergehen kann.“ Dabei ist ganz klar: das ist nicht möglich. Gott ist ewig. Er kann nicht untergehen. Und er hat sich an sein Wort gebunden. Darum stimmt, was er sagt: „Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ Im Kampf um Leben und Tod kann es nur einen Sieger geben. Ist nun der Tod der Sieger oder ist es Jesus? Und mit ihm die Auferstehung, das Leben? Wenn es stimmt, was Gott sagt, wenn Jesus der Sieger ist, muss der Tod, dieser letzte Feinde des Menschen, der Verlierer sein. Es ist wahr! Seit Ostern ist der Tod besiegt! Noch nicht für diese Zeit, aber jetzt schon für die Ewigkeit. Darum können Christen den Himmel stürmen. Sie brauchen sich nicht mehr im Diesseits zu verlieren. Ihr Alltag spielt nicht mehr mit in diesem alten Western mit Mord und Totschlag. Ihr Alltag wird bestimmt von Ostern, vom neuen Leben, von Hoffnung und Freude und Liebe. Ihr Alltag spielt dem Himmel in die Hände. Das feiern wir Ostern. Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Fest. Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

Ihr Pastor Jens Brakensiek

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Tageslosung

Tageslosung von Donnerstag, 06. August 2020
Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.
Wir glauben, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden.

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Sternenhimmel

Wann haben Sie das letzte Mal den Sternenhimmel beobachtet? Ich gebe zu: Ich bin kein permanenter Sternengucker. Meistens ziehe ich abends ziemlich achtlos meine Wege, was den Himmel über mir angeht. Aber hin und wieder überkommt es mich doch: Ob an einem warmen Sommerabend auf der Terrasse unserer Ferienwohnung oder in einer klaren, kalten Winternacht auf dem Weg von der Garage in unser Pfarrhaus. Dann bleibe ich manchmal stehen und schaue hoch, staune über die funkelnden Sterne, obwohl sie unzählige Lichtjahre entfernt sind. So ähnlich scheint es dem Propheten Jesaja ergangen zu sein, nachzulesen in Jesaja
40, 26:

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