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Liebe Leserin, lieber Leser,

bei Erntedank denke ich klassisch an dicke Kohlköpfe, rote Äpfel, gefüllte Truhen und Supermarktregale. Aber Gott hat mir noch mehr geschenkt: auch meine Familie und Freunde und 8760 Stunden im Jahr – viel Zeit. Und alle haben sie: ob krank oder gesund, gestresst oder gelangweilt: 8760 Stunden – nicht mehr und nicht weniger. Was macht man mit so viel Zeit? Wie nutzt man sie? Wie nutzen Christen 8760 Stunden? In Matthäus 5,14- 16 gibt es dazu eine klare Anweisung:

“Ihr seid das Salz der Erde. … Ihr seid das Licht der Welt. … So soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.” Christen sind Salz und Licht für die Welt. Sie sollen das nicht sein, in Beziehung zu Jesus Christus sind sie es. Erfüllt vom Heiligen Geist bringen sie Würze ins alltägliche Leben und leuchten als Licht in der Dunkelheit, 8760 Stunden im Jahr. Alles andere wäre absurd. Denn Salz, das seine Kraft verliert, taugt nur zum Wegwerfen, und eine Lampe stellt niemand
unter ein Gefäß.

Liebe Leserin, lieber Leser, die Worte der Bergpredigt sind eindeutig. Und sie erinnern daran: In der Nachfolge geht es nicht nur um Hören, Reden und darum, Sitzungen abzuhalten. Nein, es geht ganz konkret um das Tun guter Werke. Und für gute Werke werden im weiteren Verlauf der Bergpredigt Beispiele genannt: Versöhnung an Stelle von Zorn; in der Ehe verlässlich treu sein und unbedingt füreinander einstehen; wahrhaftig sein; auf Vergeltung verzichten; die Feinde lieben und für die beten, die einen verfolgen (nachzulesen in Matthäus 5,20-48). Wo das geschieht – wo Sie und ich so leben, da sind wir ein gutes Zeugnis für unseren Vater im Himmel – die Menschen werden ihn preisen. Wichtig zu beachten: Die Kraft zu guten Werken kommt nicht aus uns. Sie kommt von Gott. Darum: zur gut genutzten Zeit gehören auch die Pflege der Beziehung zu Gott durch Gebet, das Feiern von Gottesdiensten, Gespräche über den Glauben und anderes. Gott schenkt uns Zeit – jeder und jedem 8760 Stunden im Jahr. Und in denen sind Christen Salz der Erde und Licht der Welt. Tun wir alles dafür, dass es die Menschen merken!

Pfarrer Martin Schreiber
Ev.-Ref. Kirchengemeinde Neunkirchen

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Tageslosung

Tageslosung von Mittwoch, 30. September 2020
Ich glaube, auch wenn ich sage: Ich werde sehr geplagt.
Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

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Gott bringt seine Kinder im Dunklen zu Bett

Nun befinden wir uns schon wieder im letzten Viertel dieses Jahres. Die Tage werden spürbar kürzer. Die zunehmende Dunkelheit – besonders im November und Dezember – schlägt manchem aufs Gemüt. Neulich las ich auf einem Kalender folgendes Wort: „Gott bringt manchmal seine Kinder im Dunklen zu Bett“. Gemeint war natürlich, dass uns im Leben nicht nur die Sonnenseiten begegnen werden. Gott bleibt auch in den dunklen Stunden an unserer Seite. So spüren es auch
viele Beter in den Psalmen. Mir imponiert z.B. Psalm 73 sehr. Der Beter ist eine absolut „ehrliche“ Haut. Offen spricht er aus, wie sehr er unter seinen Fragen und Zweifeln leidet: „Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren... da war ich wie ein Tier vor dir“ (Vers 21 + 22).

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