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Jeder spürt den Unterschied, ob jemand aus Berufung arbeitet oder nur seinen Job erledigt und Dienst nach Vorschrift macht. Wenn wir unserer Berufung folgen sind wir fröhlich und dankbar bei der Sache und engagieren uns mit Herz und Einfühlungsvermögen. Was ist meine Berufung? - Diese Frage hat bei mir lange einen Kloß im Hals verursacht - so lange, bis ich sie für mich befriedigend beantwortet hatte. Doch bevor sich diese Frage jetzt schwer auf Ihr Gemüt legt, möchte ich uns alle daran erinnern:

Wir sind berufen!

Berufung ist zuallererst keine Aufforderung: "Finde Deine Berufung - und folge ihr!“ Berufung ist zuallererst eine Zusage Gottes: „Du bist berufen!“ Ich kannte Dich, ehe ich Dich im Mutterleibe bereitete und sonderte Dich aus, ehe Du von Deiner Mutter geboren wurdest ... (Jeremia 1,5) sagt Gott zu dem jungen Jeremia - der sich nicht vorstellen kann, dass Gott gerade ihn beruft. Längst bevor Jeremia sich Gedanken über Ziel und Auftrag seines Lebens macht, hat Gott seine Berufung klargemacht. Längst bevor Sie sich Gedanken über ihre Berufung machen, hat Gott seine Berufung für Sie längst klargemacht.

Wozu hat er uns berufen?

Zuallererst hat er uns berufen in die Gemeinschaft mit ihm. Als Jesus seine Jünger beruft, da beruft er sie zunächst in die Gemeinschaft mit ihm. Sie dürfen mit ihm leben und von ihm lernen. Sie sind berufen in Gemeinschaft mit ihm zu leben. Genauso wie die Jünger sind wir berufen in Gemeinschaft mit ihm zu leben. Ganz praktisch bedeutet das für uns, in der Bibel zu lesen und mit Jesus ins Gespräch zu kommen: zu beten. Wir sind zum Leben in Gemeinschaft mit Christus berufen - das ist unsere Grundberufung. Und alles andere folgt in großer Freiheit daraus. Da dürfen wir dann besondere Begabungen und Talente entdecken, Dinge, die wir gut
und gerne machen und die uns den Weg zu besonderen Lebensabschnittsberufungen weisen - in Familie und Nachbarschaft, im Verein und in der Mitarbeiterschaft in der Gemeinde. Da dürfen wir uns dann in großer Freiheit engagieren authentisch - nicht perfekt
- doch gerade so glaubwürdig mit allen Macken und auch allen Begrenzungen, die zu uns gehören entlastet von allem Druck von
innen oder von außen Denn im Mittelpunkt unsrer Berufung steht die Zusage Gottes: Ich will in Gemeinschaft mit Dir leben - Ich habe Dich begabt und begrenzt und ich habe etwas mit Dir vor. Daher dürfen wir fröhlich und gelassen nach unsere konkrete Lebensabschnittsberufung finden und von Zeit zu Zeit zu neuen Ufern aufbrechen.

Viel Freude dabei wünscht

Ihr Pfarrer Michael Junk
(Neunkirchen-Salchendorf)

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Tageslosung

Tageslosung von Samstag, 25. Mai 2019
Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist!
Paulus schreibt: Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand.

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8760 Stunden – nicht mehr und nicht weniger

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei Erntedank denke ich klassisch an dicke Kohlköpfe, rote Äpfel, gefüllte Truhen und Supermarktregale. Aber Gott hat mir noch mehr geschenkt: auch meine Familie und Freunde und 8760 Stunden im Jahr – viel Zeit. Und alle haben sie: ob krank oder gesund, gestresst oder gelangweilt: 8760 Stunden – nicht mehr und nicht weniger. Was macht man mit so viel Zeit? Wie nutzt man sie? Wie nutzen Christen 8760 Stunden? In Matthäus 5,14- 16 gibt es dazu eine klare Anweisung:

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